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 Satureja's Forum für ätherische Öle und Räucherwerk
  Suche:

 Kümmelöl und Aprikosenkernöl 12.05.2003 (09:58 Uhr) Cigdem
Hallo,
wie ich sehe sind hier so einige Experten dabei.
Ich habe gleich zwei Fragen und hoffe, dass diese mir
bei Euch beantwortet werden können.
1. Kümmelöl: Dabei handelt es sich nicht um Schwarzkümmelöl. Ich möchte gerne wissen, wofür das Öl gut ist. Ich habe gehört, dass man es bei Magen-Darmproblemen einnehmen kann? Und man es unbedenklich dosieren kann? Gibt es Nebenwirkungen? Und kann man es auch äußerlich anwenden?
2. Aprikosenkernöl: Wie wendet man es äußerlich an, auf die feuchte Haut auftragen? Oder mit irgendwas mischen? Wie kann man es noch anwenden und kann man es auch einnehmen?

Liebe Grüße und Danke
Cigdem
Hallo Cigdem?


> 1. Kümmelöl: Dabei handelt es sich nicht um
> Schwarzkümmelöl. Ich möchte gerne wissen, wofür das Öl
> gut ist. Ich habe gehört, dass man es bei
> Magen-Darmproblemen einnehmen kann? Und man es
> unbedenklich dosieren kann? Gibt es Nebenwirkungen? Und
> kann man es auch äußerlich anwenden?

Da ich kein fettes Kümmelöl kenne, muss es sich wohl um das ätherische Öl handeln und der botanische Name lautet Carum carvi. Es enthält bis zu 60 % Monoterpenketone und ist neurotoxisch und abortiv. Kaum ein seriöser Anbieter von ätherischen Ölen hat es noch im Sortiment. Es ist kein ätherisches Öl für Kinder unter sechs Jahren und Schwangeren. Außerdem gibt es kein ätherisches Öl, dass man unbedenklich dosieren oder einfach innerlich anwenden kann! Viel besser verträglich ist hier der Kreuzkümmel, aber auch er wird nicht innerlich angewandt!

> 2. Aprikosenkernöl: Wie wendet man es äußerlich an, auf
> die feuchte Haut auftragen? Oder mit irgendwas mischen?
> Wie kann man es noch anwenden und kann man es auch
> einnehmen?

Aprikosenkernöl wird aus den Aprikosenkernen gepresst und ist ein wunderbares fettes Öl für alle Hauttypen, besonders aber für die empfindliche, trockene, spröde und rissige Haut. Es wird nur äußerlich angewendet und die Haut muss nicht feucht sein, sondern es kann auch in die trockene Haut einmassiert werden. In Wirkung und Zusammensetzung ähnelt es dem Mandelöl.

Und es kann natürlich auch mit anderen fetten Ölen, wie Mandel- oder Jojobaöl gemischt werden. Ist aber durch seine Inhaltsstoffe nicht notwendig.

Liebe Grüße

Gabriela
 Re: Kümmelöl und Aprikosenkernöl 12.05.2003 (15:11 Uhr) Cigdem
Danke für die schnelle Antwort.
Aber ich hätte dann noch eine Frage.
Kann man das Kümmelöl dann äußerlich anwenden?
Ich habe das Öl falsch bekommen, denn es sollte
Schwarzkümmelöl sein. Nun hab ich Kümmelöl in einer großen
Flasche und will es natürlich nicht wegkippen,
da es auch nicht gerade billig war.
Abgesehen davon kann ich es nicht mehr zurückschicken.
Was könnte damit noch anstellen, vielleicht kann man es mit einem anderen Öl vermischen und auf die Haut auftragen.
Danke noch mal.
Cigdem
 Re: Kümmelöl und Aprikosenkernöl 13.05.2003 (09:27 Uhr) twyla
> Danke für die schnelle Antwort.
> Aber ich hätte dann noch eine Frage.
> Kann man das Kümmelöl dann äußerlich anwenden?
> Ich habe das Öl falsch bekommen, denn es sollte
> Schwarzkümmelöl sein. Nun hab ich Kümmelöl in einer
> großen
hallo Cigdem,
viel weiß ich nicht (habe ich ja schon ein anderes mal geschrieben *ggg*). über kümmelöl weiß ich nur soviel, daß es ein bestandteil der windsalbe ist.
windsalbe wird bei babys und kleinkinder äußerlich angewendet zur verhütung von blähungen, außerdem
fördert es die verdauung.
die anwendung erfolgt durch einreiben des bauches rund um den nabel in uhrzeigersinn.
bestandteile sind bei der tube, die hier vor mir liegt: vaseline, 1g spiköl (was immer das auch ist), 3g lorbeeröl und 2g kümmelöl (die mengenangaben beziehen sich auf 100g salbe).
vielleicht kannst du ja jetzt für freunde und verwandte mit kleinkindern eine windsalbenproduktion ;-) beginnen.
lg
sabine
Hallo Sabine,

bitte nicht die Apothekenprodukte mit den selbstgerührten Salben und Ölen für Babies und Kleinkinder verwechseln!

Gerade das Kümmelöl (Cumin carvi) enthält bis zu 60 % Monoterpenketone, die toxisch wirken! Immer wieder kommt es zu sehr starken Durchfällen bei Babies weil hier mit Kümmelöl rumhantiert wurde!!

Ich halte davon absolut nichts, weil es viel verträglicheres hier gibt und gerade bei Babies sollte man nicht hier rumpfuschen!

Was Dein Produkt betrifft, es ist bestimmt verträglich, weil eben ein verändertes Apothekenprodukt, das mit der Wirkweise von rein ätherischen Ölen absolut nichts tun hat. Apothekenöle müssen eine bestimmte chemische Zusammensetzung haben und daher wird hier nachgeholfen, indem man bestimmte Inhaltsstoffe entfernt oder hinzugibt. Dies können rein synthetische Stoffe sein oder von gänzlich anderen Pflanzen stammen. Und solche Öle sind nicht mit einem 100 % reinen ätherischen Öl vergleichbar was die Wirkweise betrifft.

Denn wenn Du Deinem Baby in 100 ml Salbe 1 g Spikeöl, 3 g Lorbeeröl (ist mir absolut neu, was Lorbeeröl in einer Salbe für Kleinkinder zu suchen hat) und eben das genannte Kümmelöl gibst, in 100 % reiner ätherischer Ölqualität, kannst Du nach 15 Minuten mit Deinem Kind ins Krankenhaus fahren, weil ein starker Durchfall die harmloseste Reaktion wäre.

Liebe Grüße

Gabriela

 Wirkweise des Kümmelöles 13.05.2003 (11:18 Uhr) Gabriela
Hallo Cigdem,

wie Du meinem Beitrag entnehmen kannst, bitte das Kümmelöl nicht bei Babies und Kleinkindern anwenden!

Kümmelöl hat schleimlösende Eigenschaften und eignet in Erkältungszeiten als Zutat in einem Brustöl. Es wird nie pur und unverdünnt angewendet, sondern nur tropfenweise und in einer Mischung in 100 ml Basisöl reichen bei einem Erwachsenen 2 Tropfen davon.

Es wirkt appetitanregend und regt die Galle an, Gallenflüssigkeit auszuschütten. Auch hat Kümmelöl eine entwässernde Wirkung auf das Gewebe.

Und das wars auch schon im Großen und Ganzen. Für aromamedizinische Anwendungen ist es für Laien nicht geeignet, da hier der Monoterpengehalt vom Öl vorher analysiert werden sollte, da dieser schwanken kann, nämlich je nach Charge zwischen 45 - 80 %.

Liebe Grüße

Gabriela
 Auweia!!! + Lorbeer + Lavendel 14.05.2003 (13:23 Uhr) Catrin
>Hallo Gabriela,
vielen Dank für Deine Ausführungen zum äth. Kümmelöl. Ich habe das von Spinnrad (als die noch ihre Läden hatten), kenne also den Monoterpengehalt überhaupt nicht.
Ich habe aber einige Male Kümmelöl mit fettem Öl vermischt und als Bauchöl bei Blähungen und auch in heißem Wasser innerlich genommen - und garantiert nicht nur 2 Tropfen.
Das werde ich mir jetzt abschminken!
Dann habe ich noch zwei Fragen:
1. In dem Hobbythekbuch von Schaubelt (oder so Schnaubelt) steht, daß man bei beginnendem grippalen Infekt je ca. 5 Tropfen Lorbeer auf die Lymphbahnen links und rechts des Hals verstreichen soll. Ist das auch gefährlich?
2. Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, daß man bei Fieber die Fußsohlen mit Lavendel pur einreiben kann. Stimmt das, bzw. kann man das auch bei Kindern machen?

Nochmals vielen Dank für Deine Mühe, die Du Dir immer mit uns machst und liebe Grüße
Catrin
 Re: Kümmelöl und Aprikosenkernöl 15.05.2003 (09:45 Uhr) Zimt
Also, Eliane Zimmermann rät ja in ihrem Buch vor dem Verwenden bei Babies und Kleinkindern unter 3 Jahren ab. Aber ansonsten scheint mir das Öl nicht gar sooo gefährlich, denn sie schreibt nur "in extrem erhöhter Dosierung und je nach Carvon-Anteil neurotoxisch und abortiv. In normaler Dosierung ist dieses ätherische Öl jedoch gut verträglich." Das klingt mir nicht nach so einem gefährlichen Öl im Vergleich zu anderem (Anis z.B. und auch Fenchel, finde ich nicht uneingeschränkt "unbedenklich").
Neumond bietet sogar "Carum carvi" an und ich finde nicht, dass Neumond kein "seriöser Anbieter" ist...
http://www.neumond.de/duftoel.htm

Zum fetten (nicht ätherischen!) Schwarzkümmelöl kann ich auch nur sagen, dass es innerlich (als Salatöl z.B.) und äußerlich sehr gut verwendet werden kann. Es soll antiallergisch, antihistaminisch und sehr gut für die Atemwege bei allergisch bedingten Problemen sein.
Außerdem ist es sehr gut verträglich und zieht gut in die Haut ein. Ich persönlich sehe hier nicht einmal ein Problem in der Babypflege...
Solange einen der Geruch nicht stört ;)
Das ätherische Öl vom Schwarzkümmel (Nigella sativa) scheint ähnlich in der Wirkung dem fettem zu sein. Zimmermann schreibt "Nebenwirkungen keine bekannt". Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich das Öl selbst nicht kenne.

Naja, wie immer gilt ja auch: "Die Dosis macht das Gift"
Hallo Zimt,

Eliane Zimmermann schreibt in ihrem Buch zwar von extremer Dosierung und dem Carvon (Monoterpenketongehalt) Anteil ist das Öl abortiv und neurotoxisch. Und genau darum geht es hier. Es ist nicht nur die extreme Dosierung, sondern das Ganze hängt vom Carvon-Anteil ab. Und der schwankt je nach Charge zwischen 45 - 80 %. Und ein ätherisches Öl, das aus 80 % Carvon besteht, ist nunmal neurotoxisch.

Und welchen Carvon-Anteil Du in Deinem Kümmelöl hast, kannst Du nur vom Hersteller erfragen! Übrigens schreibt sie auch dass Schwangere es meiden sollten!

Und genau davon hängt die ganze Verwendung ab.

Das fette und ätherische Schwarzkümmelöl können mit dem Kümmelöl auch nicht verglichen werden, da sie nicht nur komplett andere Inhaltsstoffe haben, sondern auch von komplett anderen Pflanzen stammen!

Schwarzkümmelöl ist ein wunderbares Mittel, auch innerlich kurweise angewendet, hat aber mit dem Kümmelöl halt nichts zu tun.

Liebe Grüße

Gabriela
 Re: Kümmelöl und Aprikosenkernöl 15.05.2003 (10:33 Uhr) Zimt
Naja, eben es war ja die Frage wegen Schwarzkümmelöl.

Und ich schrieb ja auch, dass die giftige Wirkung von der Dosierung abhängt (als Naturwissenschafter ist das für mich auch ein Lebensprinzip). Wie hoch der Carvon-Anteil eines Kümmelöls ist, muss jeder selbst bestimmen. Das Neumond Öl ist insoferne sicher auf der sicheren Seite.

Wer sein Kümmelöl allerdings niedrig (und damit meine ich jetzt 1-2 Tr. auf 50ml) dosiert und das nicht alle Tage anwendet, der wird sicher nicht sofort einen Schaden davon tragen (und bei Eliane finde ich eben Werte von ca. 30% Carven auf bis zu 45% Monoterpene, wobei schlechte Öle hier sicher sehr weit höhere Werte aufweisen können)...
Insoferne nehme ich auch hin und wieder Fenchel und Anisöl her, wenn mein Schatzl Bauchweh hat und massiere ihm damit den Bauch. Diese Öle sind auch nichts für hohe/Dauerdosierung, doch hin und wieder niedrig dosiert, wenn es not tut nützen sie eben mehr als sie schaden.

Wie gesagt, war aber das eigentliche Thema sowieso Schwarzkümmelöl ;)

LG
 ups, mea culpa 15.05.2003 (10:34 Uhr) Zimt
Nun, ich erlag dem schlimmen Fehler, das Wörtchen "nicht" mehrfach überlesen zu haben.

Also, ging's dann doch nicht um Schwarzkümmel *ggg*

Naja, dennoch denke ich, dass man Kümmel auch vernünftig dosieren kann *liebschau*
 Re: ups, mea culpa 15.05.2003 (12:39 Uhr) Gabriela
Hallo Zimt,

sowas kann halt schon passieren! Aber so ist es auch, wenn man ein solches Öl niedrig dosiert mit 1/ 2 Tropfen in 50/100 ml Basisöl ist man auf der sicheren Seite.

Aufpassen muss man bei höheren Dosierungen und vor allem bei aromatherapeutischen Anwendungen. Ich bekomme halt besonders beim Kümmelöl (Cumin carvi) die Krise, wenn es dann um Anwendungen bei Blähungen von Babies geht. Du glaubst nicht, was die Leute so alles damit anstellen und machen, bis sie merken, dass die Nebenwirkungen doch vom Kümmelöl kommen könnten.

Übrigens hat Neumond das Kümmelöl auch nicht mehr im Sortiment. Im neuen Katalog ist es schon nicht mehr drin und ich denke, sie werden jetzt ihre Bestände abverkaufen und das wars dann.

Liebe Grüße

Gabriela
 Re: ups, mea culpa 15.05.2003 (13:36 Uhr) Zimt
Ja, ich kann mir schon vorstellen, dass Leute aus Unwissenheit sehr viel falsch machen.

Bei Babies wäre ich auch lieber zur Potenz vorsichtig. Da reicht vielleicht sogar eine Massage im Uhrzeigesinn mit angewärmtem Öl (ich mache eigentlich meine Massagen immer mit warmen bis heißem Öl, weil ich das angenehmer finde *g*), denke ich mal.
Oder wenn mit extrem niedrig dosiertem Koriander o.ä.?
Sollte es schlimmer sein, dann ist die beste Adresse dann sowieso der Arzt...
Naja, ich hab leider noch kein Baby *g*

Dennoch finde ich es schade, wenn Öle aus dem Sortiment kommen. Ich habe/will zwar kein Kümmelöl im Moment, aber es gibt ja so viele Öle, die gefährlich sein können und es wäre ewig schade, wenn die alle nicht mehr erhältlich wären :( Aber das ist eben ein großes Problem der Aromatherapie.

LG
Hallo Catrin,

> Dann habe ich noch zwei Fragen:
> 1. In dem Hobbythekbuch von Schaubelt (oder so
> Schnaubelt) steht, daß man bei beginnendem grippalen
> Infekt je ca. 5 Tropfen Lorbeer auf die Lymphbahnen links
> und rechts des Hals verstreichen soll. Ist das auch
> gefährlich?

Lorbeer gehört zu den oxidhaltigen ätherischen Ölen, die in niedriger Dosierung haut- und schleimhautfreundlich sind. Allerdings kann es bei Erkältungsanwendungen in hoher Dosierung zu einem Sekretstau kommen, d.h. die Flimmerhärchen werden gelähmt und der Schleim kann nicht weiter transportiert werden.

5 Tropfen Lorbeeröl pur und unverdünnt auf den Lymphbahnen zu verstreichen, macht eigentlich nur Sinn wenn die Lymphknoten angeschwollen sind, da das Lorbeeröl auf die Lymphe stark entstauend wirkt. Aber bei reinen Erkältungsbeschwerden gibts besseres wie den Cajeput oder Eukalyptus radiata.

Das Buch "Praxis der neuen Aromatherapie" habe ich auch im Schrank, aber ich finde, es taugt nur für den Müll oder als abschreckendes Beispiel. Ganz böse Zungen behaupten ja, dass die Mischungen auf die Spinnradprodukte abgestimmt wurden, weil die meisten Nebenwirkungen entstanden, wenn 100 % reine ätherische Öle verwendet wurden, die der Anwender dann halt nicht bei Spinnrad gekauft hat!
> 2. Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, daß man bei
> Fieber die Fußsohlen mit Lavendel pur einreiben kann.
> Stimmt das, bzw. kann man das auch bei Kindern machen?

Also Lavendel fein (Lavandula angustifolia) ist das einzige Öl, was man problemlos pur und unverdünnt anwenden kann.

Bei Fieber wirkt Lavendel, Cajeput, Bergamotte und Zitrone fiebersenkend. Sie werden in Verbindung mit einem Waden- oder Brustwickel oder auch einer Stirnkompresse angewendet. Dabei nimmt man insgesamt 3 - 5 Tropfen ätherisches Öl auf 1 l kaltes Wasser (Leitungswassertemperatur -Wadenwickel) oder warmes Wasser (2° C kühler als die Körpertemperatur - Brustwickel), für eine Stirnkompresse reicht 1 Tropfen ätherisches Öl.

Liebe Grüße

Gabriela
 Re: Auweia!!! + Lorbeer + Lavendel 15.05.2003 (17:04 Uhr) Catrin
Hallo Gabriela,
heißt das denn, daß die (alten) Spinnradöle nichts taugen? Ich dachte immer, daß es ein Qualitätszeichen ist, wenn der botanische Name und die Charge draufsteht, d.h., ich also weiß, daß es sich nicht um gepanschte Öle handelt. es hört sich ja fast so an, als wenn z.B Neumond- oder Primaveraöle wesentlich konzentrierter sind. Wie geht das denn?
Mich macht es etwas unsicher, weil ich noch Unmengen an Spinnradölen habe. Schade, muß ich wohl umsteigen.

Liebe Grüße
Catrin
Hallo Catrin,

das mit den Spinnradölen ist ein echtes Problem, denn in der Hauptsache hatte Spinnrad ein Deklarationsproblem. D.h. die haben zwar botanische und deutsche Pflanzennamen draufgeschrieben, aber oft sind diese unterschiedlich. So habe ich schon gesehen, dass eine Zypressenart (cupressus) als Zedernöl deklariert wurde, hinter dem Melissenöl steckt das Citronellaöl und die Blütendüfte wurden in reiner synthetischer Form verkauft. Auch wurde in vielen Fällen eine DAB-Qualität angeboten, die sowieso gepanscht ist. Da die DAB-Qualität, die sogen. Apothekenöle darstellt, die chemisch verändert wurden. Spinnrad wollte mal vom Forum Essenzia eine Empfehlung haben und hat diese nicht bekommen, eben weil nicht richtig deklariert wurde.

Und bei manch anderen Spinnradölen war die Qualität sehr gut.

Aber nicht richtig deklarieren tuen anderen Hersteller auch! Für manchen Laien mag es ausreichend sein einen botanischen Namen auf dem Etikett zu lesen, aber wenn der nicht mit dem deutschen Pflanzennamen übereinstimmt, nutzt das halt auch nichts! Und das wissen die Hersteller eben auch.

Wie ein ätherisches Öl richtig deklariert ist, kannst Du auf meiner Homepage nachlesen, unter Qualität!

Liebe Grüße

Gabriela

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